ULTRASCHALLTHERAPIE - Applikationen
PHYSIOLOGIE UND AUSWIRKUNGEN AUF DAS MENSCHLICHE GEWEBE
Die Anwendung des Ultraschalls auf das menschliche Gewebe übersetzt sich in eine Zellen- und Zwischenzellenmassage bei hoher Frequenz.
Die mit Ultraschall bestrahlten Gewebe fangen ihrerseits an zu vibrieren, mit einem daraus hervorgehenden Energieaufwand und einer Wärmeerzeugung.
In diesen Manifestationen lassen sich die biologischen Auswirkungen des Ultraschalls zusammenfassen, einem mechanischen und einem diathermischen Effekt:
- 1) Der MECHANISCHE Effekt
Er entwickelt sich über die rhythmische Kompression und Dekompression des Gewebes. Die Teilchen eines Gewebes, das einem Vibrationsstrahl ausgesetzt ist, sind alle alternativ mit der gleichen Beschleunigung und Geschwindigkeit beansprucht.
- Der DIATHERMISCHE Effekt
Der sich im Gewebe ausbreitende Schall wird nach und nach absorbiert und in Wärme umgewandelt. Die Verteilung der Temperatur, die durch den Ultraschall in den Geweben erzeugt wird, ist einzigartig unter allen Arten er tief reichenden Erwärmung: sie bewirkt eine relativ kleine Temperaturerhöhung auf der Oberfläche der Gewebe und hat, im Vergleich zur von Mikrowellen oder Kurzwellen erzeugten Diathermie, eine höhere Penetrationswahrscheinlichkeit in der Muskulatur und in den Weichgeweben.
- Der CHEMISCHE Effekt
Er scheint mit einem charakteristischen Phänomen verbunden zu sein, das vom Ultraschall eingeleitet wird, die „Kavitation“, welche sich bei den flüssigen Komponenten der Gewebe entwickelt, wo die kleinen vorhandenen Gasbläschen dazu neigen anzuwachsen, weiterhin übersetzt sich der Effekt in Oxidations-, Polymerisations-Prozesse, die Zerstörung von Makromolekülen, u.s.w
- Der NEURALE Effekt
Er ist verbunden mit dem Einfluss des Ultraschalls auf das neurovegetative System.
Unterschiedliche Gewebe absorbieren den Ultraschall auf verschiedene Weise: die Weichgewebe schwächen die Strahlung von 1db/cm bei einer Frequenz von 1 MHz, das bedeutet, dass zwischen 13 und 30 mm Gewebe die Energie zur Hälfte absorbiert wird und die anfängliche Intensität sich um etwa di Hälfte verringert
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